Köln lehnt neues BVB-Angebot für Saïd El Mala ab

El Mala: Neues BVB-Angebot an den 1. FC Köln - BILD

Transferpoker um Saïd El Mala geht weiter

Der Transferpoker um Saïd El Mala zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln spitzt sich weiter zu. Der BVB hat ein neues Angebot für den Youngster unterbreitet, welches der 1. FC Köln jedoch abgelehnt hat. Diese Entwicklung wurde am Donnerstagabend bekannt, nachdem das offizielle Angebot bereits am späten Mittwochabend eingegangen war.

Zuvor waren beim 1. FC Köln Zweifel aufgekommen, ob Borussia Dortmund überhaupt ein weiteres seriöses Angebot vorlegen würde, da frühere Offerten als unzureichend galten. Trotz des neuen Vorstoßes des BVB konnte bis Donnerstagabend keine Einigung erzielt werden.

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Details des abgelehnten Angebots

Das jüngste Angebot von Borussia Dortmund soll sich auf eine feste Ablösesumme von 48 Millionen Euro belaufen. Hinzu kommen demnach 2 Millionen Euro an leicht erreichbaren Bonuszahlungen sowie weitere 5 Millionen Euro, die in den kommenden Jahren fällig werden könnten. Diese Zahlen entsprechen Berichten, die bereits am Samstag exklusiv veröffentlicht wurden.

Die Schmerzgrenze des 1. FC Köln soll zwischenzeitlich bei 50 Millionen Euro gelegen haben. Angesichts des fortgeschrittenen Zeitpunkts in der Transferphase könnte diese Summe jedoch inzwischen nicht mehr ausreichend sein. Kölns Sportboss Thomas Kessler beharrt weiterhin auf seinen Forderungen, die dem BVB seit sieben Wochen bekannt sind.

El Malas Bedeutung für Köln und Dortmund

Saïd El Mala hatte erst im Juli 2025 seinen Vertrag beim 1. FC Köln bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Dieser Vertrag enthält keine Ausstiegsklausel. Der Flügelspieler überzeugte in seiner Premierensaison in der Bundesliga mit 13 Treffern und fünf Vorlagen und verpasste den Sprung in den deutschen WM-Kader nur knapp.

Ein potenzieller neuer Mitspieler beim BVB, Gregor Kobel, äußerte sich positiv über El Mala. Der Schweizer Torhüter hob dessen Geschwindigkeit, den guten Abschluss und die Stärke im Eins-gegen-Eins hervor. Diese Qualitäten würde Kobel gerne in seinem Team sehen. El Mala könnte zusammen mit Neuzugang Konstantinos Karetsas die Offensive von Borussia Dortmund beleben.

Der Transferpoker zwischen den beiden Vereinen zieht sich bereits seit Wochen hin und könnte möglicherweise bald ein Ende finden.

Kesslers Haltung im Transferpoker

Thomas Kessler hat seine Haltung bezüglich des Preisschilds für El Mala klar kommuniziert. Er betonte, dass er nie öffentlich eine spezifische Summe genannt habe. Stattdessen gebe es einen Bereich, in dem der 1. FC Köln bereit sei, über einen Transfer zu sprechen. Ob es dann zu einer Einigung kommt, ließ er offen.

Die Verhandlungen zwischen Dortmund und Köln dauern an, wobei der 1. FC Köln das jüngste Angebot des BVB abgelehnt hat.

Source: t-online.de

Paul Schäfer ist Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball, Bundesliga und internationale Wettbewerbe.

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