DFB ernennt Per Mertesacker ab 2027 zum Geschäftsführer Sport

Mertesacker übernimmt ab 2027
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Per Mertesacker zum Geschäftsführer Sport ernannt. Der ehemalige Nationalspieler wird seine neue Position am 1. Januar 2027 antreten. Diese Personalie wurde kurz vor der Vorstellung des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp bekannt gegeben. Andreas Rettig, der das Amt bis zum Jahresende innehat, soll Mertesacker in den kommenden Monaten einarbeiten.
Mertesacker, der zuletzt als WM-Experte für das ZDF tätig war, beendete seine aktive Karriere 2018 beim FC Arsenal. Zuvor spielte der 41-Jährige in Deutschland für Hannover 96 und Werder Bremen. Ein Höhepunkt seiner Spielerlaufbahn war der WM-Triumph 2014 in Brasilien, nach dem er seine Nationalmannschaftskarriere nach 104 Länderspielen beendete.
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Einbindung ehemaliger Spitzenspieler
Mit der Verpflichtung Mertesackers setzt der DFB sein Vorhaben um, frühere Spitzenspieler in verantwortungsvolle Positionen einzubinden. Mertesacker äußerte sich erfreut über die neue Aufgabe und die damit verbundene Verantwortung. Er betonte, dass der Kontakt zum DFB nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere nie abgerissen sei und es für ihn etwas Besonderes sei, nun in dieser Rolle zurückzukehren. Er möchte Talente und Persönlichkeiten fördern, die den Unterschied ausmachen.
Zuletzt war Mertesacker bis zum Ende der abgelaufenen Saison Leiter der Jugendakademie des englischen Meisters FC Arsenal. Seine Erfahrung im Bereich der Jugendausbildung wird als wertvoll für die Verzahnung der Nationalmannschaft mit den U-Teams angesehen. Hannes Wolf, der Nachwuchsdirektor, hat die gesamte Ausbildung neu aufgestellt.


Zustimmung und Wertschätzung
Die Ernennung Mertesackers wurde von Funktionären des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einstimmig bewilligt. DFB-Präsident Bernd Neuendorf bestätigte Mertesacker offiziell in seiner neuen Rolle während der Vorstellungsrunde mit Klopp. Neuendorf kündigte zudem an, dass es gegen Ende des Jahres eine gesonderte Runde mit Mertesacker geben wird, da dieser bei der Vorstellung nicht persönlich anwesend war.
Mehrere Persönlichkeiten des deutschen Fußballs sehen Mertesacker als ideale Ergänzung zu Bundestrainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Rudi Völler. Uli Hoeneß lobte Mertesackers Art, wie er mit Menschen umgehen kann und seine kritische, aber nie beleidigende Art im Fernsehen. Hoeneß hob hervor, dass Mertesacker eine solche Position nicht des Geldes wegen, sondern aus Leidenschaft annehmen würde.
Gespräche über eine mögliche Position beim DFB liefen laut Neuendorf bereits seit anderthalb Jahren. Der 63-jährige Andreas Rettig hatte seinen Vertrag, unabhängig vom frühen WM-Aus im Sechzehntelfinale, nicht verlängern wollen.
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Source: sportschau.de