Zandvoort: Russell gewinnt Sprintrennen, Mercedes trotz Sieg ratlos

F1-Sprint: Mercedes ist ratlos, siegt aber trotzdem - BILD

George Russell (28) hat das Sprintrennen in Zandvoort, Niederlande, gewonnen. Der Mercedes-Pilot setzte sich von der Pole Position aus durch. Dies war sein dritter Sprintsieg in dieser Saison, nachdem er bereits die Kurzrennen in China und Kanada für sich entschieden hatte. Trotz des Erfolges zeigte sich Teamchef Toto Wolff (54) nach der Qualifikation am Freitag ratlos bezüglich der Performance in bestimmten Streckenabschnitten.

Wolff äußerte, dass das Team in der Passage sieben bis acht der Strecke rund 13 km/h langsamer war als Lando Norris. Nach Russells Sieg kommentierte Wolff: „Gut gemacht, George. Erstes Ziel für dieses Wochenende erreicht!“ Er wies darauf hin, dass Änderungen am Setup im Qualifying zwar möglich seien, um dort Zeit zu gewinnen, dies aber immer einen Kompromiss darstelle. Wenn man im Highspeed-Bereich Geschwindigkeit gewinne, könne dies Auswirkungen auf die langsamen Kurven haben.

Casino Boni

1
Winbeatz
5.0/5

100% bis zu 500€ + 200 Freispiele

  • Willkommenspaket bis zu 1.500€
  • 10% wöchentliches Cashback
2
Thor Fortune
5.0/5

100% bis zu 750€ + 150 Freispiele

  • Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
  • 25% Reload-Bonus jeden Montag
3
Roulettino
5.0/5

150% bis zu 300€ + 100 Freispiele

  • Willkommensbonus bis zu 1.000€
  • 50 Freispiele jeden Freitag

Alle Casino-Boni →

Renngeschehen und weitere Vorkommnisse

Hinter Russell belegte Charles Leclerc (28) im Ferrari den zweiten Platz, gefolgt von Weltmeister Norris (26) im McLaren. Das Führungsquartett lag während des Sprints dicht beieinander, jedoch blieben Überholmanöver auf dem Kurs in den Dünen weitgehend aus. Erst in der Schlussphase gelang es Leclerc, Norris zu überholen und sich den zweiten Rang zu sichern. Kimi Antonelli, der aktuelle WM-Führende, belegte den vierten Platz und baute seinen Vorsprung auf Lewis Hamilton, der Siebter wurde, auf 53 Punkte aus. Russell verkürzte seinen Rückstand auf Antonelli auf 56 Zähler.

Für Nico Hülkenberg (39) verlief der Sprint enttäuschend. Er kam beim Start von Platz 14 nicht gut weg und fiel zurück. In der sechsten Runde musste er wegen Motorproblemen an seinem Audi die Box ansteuern. Obwohl er in der letzten Runde noch einmal auf die Strecke zurückkehrte, hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits 13 Runden Rückstand. Auch Sergio Pérez (36) hatte technische Probleme; er kam im Cadillac in der Aufwärmrunde nicht vom Fleck und musste aus der Boxengasse starten, wodurch er das Rennen hinterherfuhr.

George Russell (v.) im Sprintrennen in Zandvoort
George Russell (v.) im Sprintrennen in Zandvoort Credit: sportschau.de

Lokalmatador Max Verstappen belegte vor Hamilton den sechsten Platz. Für den viermaligen Weltmeister, der seinen Vertrag bei Red Bull bis 2030 verlängert hatte, lief das Heimspiel bisher nicht nach Plan. Die Rennkommissare ermittelten zudem wegen eines Vergehens am Start gegen Valtteri Bottas (36) im Cadillac und Carlos Sainz (31) im Williams, wobei Sainz eine Verwarnung erhielt.

Herausforderungen abseits der Strecke

Abseits des Renngeschehens gab es auch Probleme für die Zuschauer. Viele Plätze auf den Tribünen blieben leer, da der Max Express, ein Shuttle-Zug vom Amsterdamer Hauptbahnhof, technische Schwierigkeiten hatte. Dies führte dazu, dass Tausende von Fans nicht rechtzeitig nach Zandvoort gelangen konnten. Pünktlich zur Zieleinfahrt setzte zudem Regen ein.

Russell hatte sich am Freitag überraschend seine dritte Sprint-Pole des Jahres gesichert und diese Position beim Start erfolgreich verteidigt. Das Hauptrennen in Zandvoort ist für Sonntag um 15 Uhr angesetzt.

Source: bild.de

Laura Koch ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.

Sport