Hinweise auf Wettmanipulation bei der WM 2026 identifiziert

Unregelmäßigkeiten bei der WM 2026
Ein Bericht der Group of Copenhagen, einem unabhängigen Netzwerk zur Aufdeckung von Manipulationen bei Sportwettbewerben, hat sieben Hinweise auf mögliche Spielmanipulationen während der WM 2026 vorgebracht. Diese Hinweise stehen im Widerspruch zu einer Erklärung der FIFA, die keine verdächtigen Wettaktivitäten festgestellt hatte. Die Group of Copenhagen war Teil der Integritätsarbeitsgruppe der FIFA.
Die Ausweitung der Weltmeisterschaft auf 48 Mannschaften erforderte laut der Group of Copenhagen verstärkte Überwachungsmaßnahmen. Die Arbeit konzentrierte sich auf Wettmärkte, Quotenentwicklungen und die Entfernung von Wettangeboten. Erstmals wurden auch Prognosemärkte kontinuierlich überwacht.
Casino Boni
100% bis zu 500€ + 200 Freispiele
- Willkommenspaket bis zu 1.500€
- 10% wöchentliches Cashback



100% bis zu 750€ + 150 Freispiele
- Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
- 25% Reload-Bonus jeden Montag



150% bis zu 300€ + 100 Freispiele
- Willkommensbonus bis zu 1.000€
- 50 Freispiele jeden Freitag
Ein „gelber Hinweis“ tritt in Kraft, wenn erste Anhaltspunkte auf mögliche Unregelmäßigkeiten hindeuten, die eine weitere Prüfung erfordern. Das Farbsystem der Group of Copenhagen umfasst auch „Orange“ für erhöhte Alarmbereitschaft bei konkreten Hinweisen und „Rot“ für höchste Alarmbereitschaft bei eindeutigen Belegen. Es wurden keine orangen oder roten Hinweise ausgesprochen.
Causa Balogun im Fokus
Ein Vorfall rund um den Platzverweis und die Aufhebung der Sperre gegen US-Star Folarin Balogun rückt nun in Zusammenhang mit einem möglichen Wettbetrug. Laut einem Bericht soll die Causa Balogun zu den Verdachtsmomenten in Richtung Wettbetrug zählen. Die Aussetzung der Sperre gegen den US-Stürmer war bereits während der Endrunde ein viel diskutiertes Thema.
Der Bericht zitiert eine Darstellung der Group of Copenhagen, wonach der auf Kryptowährungen basierende amerikanische Prognosemarkt Polymarket am 2. Juli eine Wettoption mit der Frage „Wird Folarin Balogun gegen Belgien spielen?“ eröffnete. Dies geschah am selben Tag, an dem der US-Stürmer im Achtelfinale gegen Bosnien und Herzegowina die Rote Karte erhielt. Die Disziplinarkommission der FIFA bestätigte erst am 5. Juli, dass Balogun nach der Aussetzung seiner Sperre spielberechtigt sein würde.


Deshalb steht nun der Verdacht auf Handel mit Insiderwissen im Raum. Für die anderen 14 Profis, die während der WM eine Rote Karte erhielten, wurden keine derartigen Wettmärkte eröffnet und deren Sperren wurden im Nachhinein nicht ausgesetzt. Die Group of Copenhagen hat daher bei der FIFA eine offizielle Anfrage gestellt und um eine schriftliche Stellungnahme zur Causa Balogun gebeten.
Unterschiedliche Bewertungen der Vorfälle
Die FIFA hatte am vergangenen Dienstag in einer Erklärung mitgeteilt, dass ihre Integritätsarbeitsgruppe auf Grundlage der während des gesamten Turniers erhobenen und analysierten Informationen „weder verdächtige Wettaktivitäten noch Anzeichen für Spielmanipulationen im Zusammenhang mit irgendeiner Partie“ festgestellt hat. Die FIFA betonte, dass dank der engen Zusammenarbeit innerhalb der Arbeitsgruppe, der auch die Group of Copenhagen angehörte, potenzielle Hinweise fachkundig, koordiniert und rasch beurteilt werden konnten.
Die Sperre gegen den Stürmer der AS Monaco war für die Öffentlichkeit überraschend zur Bewährung ausgesetzt worden. Ein Verbands-Boss wies jedoch jegliche Einmischung von außerhalb von sich. Die Group of Copenhagen wies darauf hin, dass Prognosemärkte neue Herausforderungen für die Integrität darstellen, da sie es Nutzern ermöglichen, auf eine Vielzahl von Ereignissen zu wetten, oft anonym und unter Verwendung schwer nachverfolgbarer Zahlungsmethoden.


Die Group of Copenhagen wurde vom Europarat zur Bekämpfung von Manipulation im Sport gegründet. Sie hat nach umfassender Analyse sieben Hinweise auf mögliche Spielmanipulationen bei der WM vorgebracht.
Read Also
Source: ran.joyn.de