Stuttgart-Neuzugang Pejčinović feiert Traumstart im DFB-Pokal mit Hattrick

Dženan Pejčinović, der Neuzugang des VfB Stuttgart, hat einen bemerkenswerten Einstand im DFB-Pokal gefeiert. Bei seinem ersten Pflichtspiel für den Verein erzielte der Stürmer drei Tore und trug maßgeblich zum 4:0-Sieg gegen Hansa Rostock in der ersten Runde bei. Dieser Erfolg ermöglicht es dem VfB Stuttgart, die angestrebte Finalteilnahme zum dritten Mal in Folge weiterhin zu verfolgen.
Der 21-jährige Pejčinović, dessen Transfer eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro umfasste, zeigte seine Torgefährlichkeit bereits in der 18. Minute mit einem präzisen Flachschuss. Nur 19 Minuten später erhöhte er auf 2:0, nachdem ein Fehler im Rostocker Spielaufbau genutzt wurde. Sein dritter Treffer fiel in der 82. Minute nach einer Hereingabe von Vagnoman.
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Kapitänsfrage beim VfB Stuttgart
Neben dem sportlichen Erfolg gab es auch Entwicklungen bezüglich der Kapitänsbinde beim VfB Stuttgart. Deniz Undav führte die Mannschaft in Rostock als Kapitän aufs Feld. Der bisherige Kapitän, Atakan Karazor, befand sich auf der Bank.
Trainer Sebastian Hoeneß hatte zuvor angekündigt, die Kapitänsfrage vor dem ersten Bundesligaspiel zu klären. Berichten zufolge wurde Karazor bereits darüber informiert, dass er nach zwei Jahren nicht als Kapitän weitermachen soll. Grischa Prömel, ein weiterer Neuzugang, soll sportlich vor Karazor liegen, was Undav als neuen Kapitän wahrscheinlich macht. Die endgültige Entscheidung wird in den kommenden Tagen vom sechsköpfigen Mannschaftsrat getroffen, dem Bredlow, Zagadou, Demirovic, Karazor, Undav und Stiller angehören.
Pejčinović im Fokus des Bundestrainers
Die Leistung von Pejčinović hat auch die Aufmerksamkeit von Bundestrainer Jürgen Klopp erregt. Es wurde berichtet, dass Klopp den Stürmer bereits im Hinblick auf die EM 2028 für den Neustart der deutschen Nationalmannschaft auf dem Zettel hat. Sebastian Hoeneß äußerte sich ebenfalls positiv über Pejčinović und betonte dessen Qualitäten als Mittelstürmer, der Tore mit beiden Füßen und dem Kopf erzielen kann.
Für Hansa Rostock endete die Pokalreise zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde. Trainer Daniel Brinkmann hatte vor der Partie erklärt, es gebe „auch schönere Lose für Stuttgart“, doch seine Mannschaft konnte dem Favoriten nicht ernsthaft Paroli bieten. Grischa Prömel, der sein Debüt für den VfB gab, äußerte sich erfreut über den Einstand und den Erfolg der Mannschaft. Eine kurze Unterbrechung der Partie in der zweiten Halbzeit erfolgte aufgrund von Pyrotechnik der Hansa-Fans.


Tiago Tomas, ein weiterer ehemaliger Spieler des VfL Wolfsburg im VfB-Trikot, erzielte in der 74. Minute das dritte Tor für Stuttgart. Die Partie wurde kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte für acht Minuten unterbrochen.
Source: bild.de